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Prähistorische Pfahlbauten am Baldeggersee - jetzt auch unter kantonalem Schutz

Das Unesco-Welterbe wurde ins kantonale Denkmalverzeichnis eingetragen

In der mittleren und späten Jungsteinzeit, zwischen 4'200 bis 2'500 v.Chr., lebten am Ufer des Baldeggersees Pfahlbauer. Im Bereich einer Uferzone von etwa 500 m Länge befinden sich zahlreiche Pfahlbauten, die noch nicht alle untersucht wurden. Die Hitzkircher Seematte war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zahlreichen "Privatgrabungen" ausgesetzt. 1938 wurde letztmalig eine eigentliche, jedoch begrenzte archäologische Grabung durchgeführt. Zusammen mit 110 weiteren Fundorten wurden die Hitzkircher Pfahlbauten als UNESCO-Welterbe "Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen" eingereiht.

Mit Entscheid vom 22. Dezember 2017 hat die Dienststelle Hochschulbildung und Kultur (ehemals Denkmalpflege) die beiden Parzellen Nr. 312, GB Hitzkirch (Eigentümer Markus Widmer, Gelfingen) und Nr. 415, GB Gelfingen (Eigentümerin Pro Natura, Basel) nun ins kantonale Denkmalverzeichnis aufgenommen und somit auch kantonalem Schutz unterstellt.
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Bilder der letzten forschungs-Grabungen aus dem Jahr 1938 (Quelle: Denkmalpflege und Archäologie, Luzern)

Datum der Neuigkeit 12. Feb. 2018

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