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Themen und Tendenzen: Einblicke in die Lebenswelt der Jugendlichen

Die Jugendarbeitenden der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal werden in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit den verschiedenen Herausforderungen und den aktuellen Themen und Tendenzen des Jugendalters konfrontiert. Die Jahresziele der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal sehen es unter anderem vor, diese Thematiken auch an die übrige Bevölkerung heranzutragen, um diese so für aktuelle Themen und Tendenzen zu sensibilisieren. Die nachfolgenden Zeilen beleuchten ein Thema, das zwar nicht neu, aber noch genau so dringlich ist.

 

Mittlerweile werden die Tage kürzer, der Schulalltag ist allgegenwertig. Es ist Dienstag, das Jugendbüro hat geöffnet. Einzeln oder in kleinen Gruppen tröpfeln die Jugendlichen ins Joy. Einige davon haben vergangene Woche einen Termin mit der Jugendarbeiterin oder dem Jugendarbeiter vereinbart. So auch heute: Die Unterstützung im Bewerbungsschreiben ist gefragt. Konkret kann das heissen, dass eine E-Mailadresse erstellt werden soll, die sich auf dem Lebenslauf zeigen kann, eine gewisse Seriosität aufweist und sich nicht aus den Launen des Moments herausgebildet hat. So wird aus messifan10@irgendwas vorname_nachname@irgendwas. Dass es wohl nicht an der E-Mailadresse scheitert, wenn die Jugendlichen die angepeilte Lehrstelle nicht kriegen, sei an dieser Stelle bewusst. Trotzdem soll nichts dem Zufall überlassen werden. Vielen Jugendlichen bereitet der ganze Prozess unter anderem auch gewisse Sorgen und Ängste. Denn auch wenn die Jugendlichen sehr gute Unterstützung durch die Schule erfahren, ist der Druck, bald eine Lehrstelle zu finden oder genügend Schnupperlehren zu absolvieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen für viele sehr gross.

 

Demnach geht es während des Jugendbüros und auch in den übrigen alltäglichen Gesprächen darum, den Jugendlichen diesen Druck und die daraus resultierenden Hemmungen zu nehmen. Es geht darum, Ängste mittels gezielter Informationen zu den einzelnen Bewerbungsschritten abzubauen. Es geht um das Verschaffen eines Überblicks über die unzähligen Berufsmöglichkeiten, die Unterstützung beim Gegenlesen, das Ausdrucken und Komplettieren der Bewerbungsunterlagen oder einfach um simples Zuhören. Denn der ganze Prozess rund um die Lehrstellensuche beinhaltet nicht nur die Einhaltung gewisser Formalitäten, dem Gerechtwerden verschiedener Ansprüchen des Arbeitsmarktes und der Einhaltung zeitlicher Fristen. Vielmehr erfordert es eine tiefgreifende und ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, Stärken, Vorlieben, Ansprüchen und Zielen. Dass dies (über)fordernd sein kann, vor allem in einer Lebensphase, in der es oft mehr offene Fragen als Antworten gibt, liegt auf der Hand.

 

Aus der Sicht der Jugendarbeitenden ist es deshalb wichtig, sich diesen Anliegen und Fragen anzunehmen und die Jugendlichen bestmöglich auf allen Ebenen – auch ausserhalb der Schule – zu begleiten und sie darin zu unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.



Datum der Neuigkeit 22. Nov. 2018

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