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Bau- und Zonenreglement: Standortbestimmung ein Jahr nach dem Systemwechsel

Die Umsetzung des neuen Bau- und Zonenreglements (BZR) in Zusammenarbeit mit der Gestaltungskommission wird laufend optimiert – erste Massnahmen sind aufgegleist

 

Seit Sommer 2017 ist das neue Bau- und Zonenreglement (BZR) der Gemeinde Hitzkirch in Kraft. Mit diesem neuen Reglement wurde ein grundlegender Systemwechsel eingeführt. In der Dorfzone (alle Ortsteile) sowie in den Kernzonen gibt es nur noch wenig Vorgaben. Grenzabstand, Gesamthöhe, Ausnützungsziffer und Fassadenhöhe liegen im Ermessen des Gemeinderates. Damit dem Gemeinderat bei ortsbaulich wichtigen privaten und öffentlichen Planungen eine Empfehlung vorliegt, wurde die Gestaltungskommission geschaffen. Die Gestaltungskommission hat gemäss BZR den Auftrag, die Eingliederung zu prüfen und die architektonische Qualität zu fördern. Dabei orientiert sie sich an den Kriterien zur Qualität, die in Art. 4 BZR aufgezählt sind (prägende Bauten des Quartiers, Standort / Stellung / Proportionen usw.).

 

Nach gut einem Jahr Erfahrung mit dem neuen BZR zeigt sich, dass die Vorgaben im BZR die Bauherren und Planer vor Herausforderungen stellen, weil relativ offen vorgegeben ist, was realisiert werden kann. Zudem ist bei gewissen Planern und Bauherren die Wahrnehmung vorhanden, dass seit Arbeitsbeginn der Gestaltungskommission Bauen in Hitzkirch schwierig sei, da die Anforderungen an die Qualität höher seien als bisher. Einige betroffene Anwohner hingegen vertreten bisweilen die Meinung, dass die Planer den neuen Ermessensspielraum über Gebühr beanspruchen.

 

Der Gemeinderat hat deshalb im Oktober 2018 zusammen mit den Mitgliedern der Gestaltungskommission eine Standortbestimmung durchgeführt. Anlässlich dieses Austausches wurden folgende Punkte vereinbart:

  • Anfangs 2019 soll ein "runder Tisch" mit Vertretern des Gemeinderates, der Gestaltungskommission und Architekten / Planern, die in Hitzkirch Bauprojekte leiten, durchgeführt werden.

  • Nebst den schon bestehenden Vorgaben in der Organisationsverordnung soll ein Pflichtenheft für die Gestaltungskommission erstellt werden. Dieses regelt Abläufe, den Bezug zu den Leitbildern von Hitzkirch und weitere relevante Bestimmungen.

  • Den Bauherren und Planern soll im Vorfeld durch das Bauamt besser kommuniziert werden, wie der Ablauf einer Gestaltungskommissionssitzung ist und wie sich die Zusammenarbeit gestaltet.

  • Zudem sollten weitere Massnahmen, die sich anlässlich des "runden Tisches" ergeben, zur Umsetzung geprüft werden.

     

    Der Gemeinderat ist nach wie vor der Überzeugung, dass die offenen Vorgaben im BZR und die Schaffung einer Gestaltungskommission die richtigen Entscheide anlässlich der Gesamtrevision der Ortsplanung waren. So sind individuelle und qualitätsvolle Lösungen möglich. Der Gemeinderat ist jedoch auch überzeugt, dass einige Justierungen nötig sind und hofft, dass diese auch zu einem grösseren Verständnis der Arbeit der Gestaltungskommission in Hitzkirch beitragen.

     



Datum der Neuigkeit 7. Dez. 2018

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