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Waldnutzung - was ist erlaubt?

Bewilligung für Veranstaltungen im Wald

Der Wald darf grundsätzlich im ortsüblichen Umfang frei betreten werden. Hingegen sind im Wald alle Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen sowie kleine Veranstaltungen, welche negative Auswirkungen auf den Wald und seine Funktionen erwarten lassen, bewilligungspflichtig. Folgendes ist neu präzisiert: Nachtveranstaltungen abseits von Wegen und öffentlichen Picknick-/Spielplätzen ab 50 Personen benötigen eine Bewilligung von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). Die Dienststelle hat dazu ihr Merkblatt «Veranstaltungen im Wald» entsprechend angepasst.

 

Der Aufenthalt in der Natur ist gesund. Die Wälder sind begehrt bei Spaziergängern mit und ohne Hund, Bikern, Sportlern, usw. Gleichzeitig sind zahlreiche Tierarten im Wald auf störungsarme Lebensräume angewiesen. Ein einzelner Spaziergänger ist meist problemlos. Werden Tiere jedoch häufig bei der Nahrungssuche und besonders während den Erholungsphasen gestört, führt dies zu Stress und Rückzug. Die Zunahme der Erholungsnutzung, insbesondere zu Nachtzeiten und querwaldein, ist daher problematisch.

 

Waldgebiete, welche besonders geschont werden sollen, sind als besonderer Wildlebensraum ausgeschieden. Sie sind in einem öffentlich einsehbaren kantonalen Waldfunktionenplan ersichtlich.

 

Bei Veranstaltungen ohne Bewilligungspflicht (inkl. Veranstaltungen in Waldnähe) sind die Veranstalter gebeten, mit dem Revierförster und der zuständigen Jagdgesellschaft rechtzeitig Kontakt aufzunehmen.

 

 

Biken im Wald

Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) hat das Projekt «Biken im Wald» gestartet. Velofahren ist gemäss Waldgesetzgebung nur auf befestigten (mit Tragschicht aus Schotter) sowie auf markierten Pisten (Bikewege) erlaubt. Viele Biker möchten auf schmalen Naturwegen unterwegs sein. Damit dies legal ist, müssten geeignete Wege als Bikeweg bewilligt und markiert sein. Bisher gibt es nur sehr wenige markierte Moutainbikewege. Die Nachfrage nimmt hingegen massiv zu. Es entstehen zunehmend illegale Bikewege, zum Teil mit kleinen Schanzen und Steilrandkurven.

 

Die Herausforderung ist gross: Für legale, markierte Bikewege bedarf es einer Trägerschaft, welche mit den Waldeigentümern Vereinbarungen abschliesst, für Markierung, Errichtung, Unterhalt und Finanzierung sorgt, die Haftung übernimmt sowie Baubewilligung und die Bewilligung von Seiten der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) einholt. Es besteht kein einfacheres Vorgehen, um mit all den Betroffenen Lösungen zu finden und störungsarme Lebensräume für Wildtiere zu erhalten.

 

Mehr dazu auf der Homepage der Dienstelle lawa unter https://lawa.lu.ch/wald/ErholungWaldpaedagogik/BikenImWald



Datum der Neuigkeit 26. Dez. 2018

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