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Biodiversität, die Vielfalt des Lebens, die Vielfalt der Arten

Die Ziele des Kinoabends der Umweltkommission vom 8. Februar 2019 waren klar definiert. Die Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum auf Gemeindeebene, für Firmen und Privatpersonen.

 

Der Film ,,Wem gehört der Garten?“ entführte die rund 90 interessierten Personen in die Welt der Natur vor unserer Haustüre im eigenen Garten. Der damals 20-jährige Jungfilmer Jonas Frei dokumentierte mit seiner Filmkamera die Überlebensstrategien der Kleinlebewesen wie Schnecke, Marienkäfer, Spinne, Wespe und Co. Dabei entstanden erstaunlich schöne Bilder.

 

Gekonnt und mit viel Wissen und Herzblut führte die Hitzkircherin Martina Schybli nach dem Film in die Thematik der Biodiversitätsförderung ein. In ihrem Referat erklärte sie die Gründe des Rückgangs mit der intensiven Land- und Forstbewirtschaftung, des Strukturverlusts im Siedlungsraum und das Einschleppen von fremden Arten. Aber auch die rege Bautätigkeit und der Strassenbau führt zu Zerschneidungen von wichtigen Lebensräumen.

 

Warum ist die Biodiversität so wichtig? Die Insekten als wichtiger Bestäuber von Pflanzen sind massiv zurückgegangen. Auch verschiedene andere Tiere und Pflanzenarten werden zunehmend seltener. So wird die biologische Vielfalt kleiner und aus der Natur können weniger Nahrungsmittel, Medizin und Rohstoffe produziert werden.

 

Wir können helfen, indem wir auf den Grundstücken vermehrt wieder einheimische Pflanzen wachsen lassen, die Neophyten entfernen. Eine Vielfalt von Lebensräumen bieten Ast- u. Laubhaufen, Trockenmauern, Blumenwiesen oder die Erstellung eines Lebensturms. Es ist hilfreich, Nistmöglichkeiten zu erhalten und neue zu schaffen und so wenig Pestizide und Herbizide wie möglich zu benutzen.

 

Abschliessend zeigte die Referentin anhand von diversen Praxisbeispielen innerhalb der Gemeinde, wo und wie die Aufwertungen sinnvoll umgesetzt werden können.

 

Beim Anschliessenden Apéro mit Zopf, Speckbrot und Süssmost wurden viele interessante Gespräche

geführt.

 

Umweltkommission, Sandra Meyer- Huwyler


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Datum der Neuigkeit 10. März 2019

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