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Windenergie auf dem Lindenberg

Auf dem Lindenberg zwischen den Gemeinden Beinwil (Freiamt) und Hitzkirch gibt es gemäss den übergeordneten Leitplanungen, dem Richtplan des Kantons Aargau und dem regionalen Entwicklungsplan Seetal, Eignungsgebiete für Windenergieanlagen (WEA). Zurzeit ist die Realisierung von fünf WEA geplant. Die Windpark Lindenberg AG möchte auf der Aargauer Seite vier WEA realisieren und die Windenergie Lindenberg AG auf der Luzerner Seite eine WEA. In der Gemeinde Beinwil (Freiamt) wird zurzeit die Revision der Zonenplanung sowie die Sondernutzungsplanung erarbeitet, um so auch auf kommunaler Ebene die nötigen Planungsbedingungen für WEA zu schaffen.

 

Zusammenarbeit ist unabdingbar

Ein Windparkprojekt dieser Dimension fordert von den Beteiligten eine hohe Koordinationsbereitschaft, zumal es sich bei den geplanten WEA neben der Anlage auf dem Gebiet der Bündner Gemeinde Haldenstein um die höchsten der Schweiz handelt und die Immissionen in der gesamten Region wahrnehmbar sind. Im Sinne dieses Koordinations- und Informationsbedarfs wurde zwischen den Gemeinden Beinwil, Hohenrain und Hitzkirch sowie zwischen den regionalen Entwicklungsträgern, dem Regionalplanungsverband Oberes Freiamt und der IDEE SEETAL am 27. Juni 2012 eine Vereinbarung abgeschlossen, um die Entwicklung der Windenergiepotenzialgebiete auf dem Lindenberg gemeinsam zu lenken.

 

Echte Mitwirkung und Transparenz eingefordert

Bisher hatte die Gemeinde Hitzkirch im Planungsprozess keine ernsthaften Mitsprachemöglichkeiten, was aufgrund der hohen Betroffenheit nicht annehmbar ist. Der Gemeinderat Hitzkirch hat dieses Vorgehen Mitte 2018 mit einem Schreiben an den Gemeinderat Beinwil (Freiamt) beanstandet.

Seither hat sich jedoch nichts verändert und die WEA werden zunehmend konkreter. Die Gemeinde Beinwil (Freiamt) sieht vor, dass ein Vorprüfungsgesuch der Zonenplanrevision und der Sondernutzungsplanung in der zweiten Jahreshälfte 2019 beim Kanton Aargau eingereicht wird.

Dieser Alleingang widerspricht der abgeschlossenen Vereinbarung grundsätzlich und stellt die nachbarschaftlichen Beziehungen auf die Zerreissprobe – zumal die WEA direkt neben der Kantons- und Gemeindegrenze stehen sollten. Daher hat der Gemeinderat Hitzkirch jüngst erneut dieses Vorgehen mit Vehemenz beanstandet und ein zweites Schreiben an den Gemeinderat Beinwil (Freiamt) gerichtet. Neben der Offenlegung von amtlichen Dokumenten wurden zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten gefordert sowie eine demokratische Abstimmung über WEA auch in der Gemeinde Hitzkirch. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Einforderung einer aktiven Mitwirkung sind schwierig. Der Gemeinderat Hitzkirch ist trotzdem bereit, sich auch weiterhin mit Nachdruck für die Interessen seiner Einwohnerinnen und Einwohner einzusetzen und die positiven wie auch die negativen Auswirkungen von WEA genau zu prüfen.



Datum der Neuigkeit 27. März 2019

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