Auf dem neuesten Stand der Entwicklung: Bildung und Schule
 | | Bildung und Schule | Die unmittelbare, über Jahrzehnte dauernde Nähe zum Kantonalen Lehrerseminar hat im Hitzkircher Schulwesen nachhaltige Spuren hinterlassen. Dem reichen Austausch von Ideen der schulischen Entwicklung ist es zu verdanken, dass der Standard der hiesigen Schulen als topmodern und vorbildlich bezeichnet werden kann – ein wesentliches Kriterium für neu zuziehende Familien. Die Volksschule Hitzkirch ist eine aktive Zentrumsschule mit rund 550 Kindern und Jugendlichen. An der Schule arbeiten rund 70 Lehrpersonen. Der Schulkreis der Sek I umfasst fünf Gemeinden des Hitzkirchertals. Es werden Jugendliche der Ortsteile Gelfingen, Hämikon, Hitzkirch, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz wie auch aus den umliegenden Seetaler Gemeinden Aesch, Altwis, Ermensee und Schongau unterrichtet. Ein sehr freundliches Gesicht Die kreativ gestaltete Informationsmappe des Schulstandorts Hitzkirch zeigt ein sehr freundliches Gesicht und gibt umfassend und anschaulich über alle schulischen Angebote Auskunft. Gleiches lässt sich von der Internetseite www.volksschule-hitzkirch.ch sagen. Als Zusatzleistungen werden in Hitzkirch Logopädie, Spezielle Förderung (Dyskalkulie, Legasthenie), «Octopus» – ein Pullout-Angebot für Hochbegabte – sowie Deutsch als Zweitsprache angeboten. Die Psychomotorische Therapiestelle sowie der Schulpsychologische Dienst (SPD) befinden sich in Hochdorf. Die reichhaltige Bibliothek steht allen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Sehr beliebt sind die Wahlangebote im Rahmen der Begabungsförderung, von Sport über Flugzeugebauen bis Esskultur. Zudem besteht ein Angebot von PCs mit Internetanschluss bis zu Spezialliteratur. Ein Schülerrat trifft sich regelmässig und diskutiert mit Unterstützung von zwei Lehrpersonen basisdemokratische Anliegen. Zwei qualifizierte Sozialarbeiterinnen unterstützen die Lehrpersonen. Gut erreichbare höhere Schulen Ideal sind die Verkehrsverbindungen zur Mittelschule Seetal im benachbarten Baldegg. Das Langzeit- und Kurzzeitgymnasium sowie die Fachmittelschule (Berufsmatura) haben einen sehr guten Ruf und eine lang bewährte Tradition. |
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Ein Schuldorf mit Tradition
Hitzkirch ist ein zwar kleines, aber doch wichtiges Bildungs- und Kulturzentrum, dessen Bedeutung über die Region hinausreicht. Diese Stellung verdankt das Dorf in erster Linie den Deutschrittern der Kommende, die während Jahrhunderten das kulturelle Leben und das Bildungswesen der Talschaft prägten. Bereits 1452 gab es hier eine Schule, die auf Anregung der Deutschritter eingerichtet wurde. Im Jahre 1825 wurde in der Kommende die erste «höhere Privatschule für Knaben» eingerichtet, aus der sich später die Sekundarschulen entwickelten. In Hitzkirch wurde eine der ersten Sekundarschulen im Kanton geführt. 1868 wurde Hitzkirch durch die Gründung des Kantonalen Lehrerseminars endgültig zum «Schuldorf» mit grosser Ausstrahlung. |