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Orgelnacht bis Fasnachtsbrauch: Kultur und Brauchtum im Hitzkirchertal



Hitzkirch ist seit Jahrhunderten ein Dorf der Kultur, das durch die hier residierenden Deutschritter massgeblich geprägt wurde.Der prächtige Barockbau der Kommende (erbaut 1744–49) ist dafür ein sichtbares Zeichen. Seit 1868 bis in die letzten Jahrzehnte war das Kantonale Lehrerseminar eine Institution mit weit über die Talschaft hinaus wirkender kultureller Strahlkraft.


Kulturforum für lebendige Zukunft


Der 1972 von Josef Röösli gegründete Hitzkircher Konzertzyklus war der erste Kulturanbieter der Luzerner Landschaft und wurde schnell zum Markenzeichen mit überregionaler Bekanntheit. Hatschipu, der zweite wichtige Kulturveranstalter, schloss sich 2008 mit dem Konzertzyklus zum Kulturforum Hitzkirch zusammen. Auf dem Programm: Klassikkonzerte, Kinder- und Jugendtheater, eine Kunstausstellung pro Jahr, Kabarett und Kleinkunst, World Music sowie die sehr beliebte Orgelnacht, die bis 2008 bereits 22 Mal durchgeführt wurde. Erklärtes Ziel des Kulturforums ist es, Hitzkirch als kulturell wachen Ort mit bedeutender Ausstrahlung zu erhalten. Überdurchschnittlich soll das Angebot sein!

Zahlreiche Spielstätten zur Auswahl

Mit ihren bis zu 400 Plätzen ist die Aula der IPH ein idealer Spielort für theatralische, musikalische oder kabarettistische Angebote. Bei jedem Anlass sucht man ein besonderes Ambiente zu schaffen und den Gästen auch ein gastronomisches Angebot zu bieten, was für den zwischenmenschlichen Kontakt ideal ist. Viel Atmosphäre hat der um einiges kleinere Rittersaal der Deutschritter- Kommende. Hier steht Kammermusikalisches auf dem Programm. Die prunkvolle Barockkirche ist Schauplatz für die bereits erwähnte Orgelnacht, das fröhliche «Chilbikonzert » in der Zeit des Herbstmarktes sowie für regelmässige grosse Chor- und Orchesterkonzerte. Darüber hinaus stehen in verschiedenenOrtsteilen Mehrzweckhallen und Pfarreilokale sowie Turnhallen und Sportplätze für Kultur- und Freizeitveranstaltungen zur Verfügung.

Breites Volkshochschulangebot

Als wichtiger Kulturträger wartet die Volkshochschule Hitzkirch mit einer Palette von Kursangeboten auf, welche noch durch Einzelveranstaltungen wie Vorträge oder Exkursionen ergänzt wird. Das Angebot reicht von Astronomie, Lebensthemen bis zu Sprach- und Computerkursen. Auch hier zeigt sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltungen aus allen Ortsteilen kommen. In der reich bestückten Gemeindebibliothek finden Lesehungrige ein Angebot, das hohen Ansprüchen genügt.

Vereinskultur in allen Ortsteilen

Kulturelle Veranstaltungen werden von unterschiedlichsten Vereinen durchgeführt, zusammengerechnet sind es rund hundert. Besonders zahlreich sind Vereine mit musikalischer sowie sportlicher Ausrichtung. Alle tragen zu einer schier unglaublichen Angebotsvielfalt bei, die in den einzelnen Ortsteilen das kulturelle und gesellschaftlicheLeben prägt. Ein Beispiel: Dem Musikverein Hitzkirch gehören nicht nur Hitzkircher an, sondern Musiker aus vielen Ortsteilen – somit ist hier, wie auch in vielen anderen Gemeinschaften, die Verbundenheit zwischen den Ortsteilen seit langem Realität. Die Vereine nehmen auch ihre soziale und integrative Funktion sehr ernst – engagierte Jugendförderung und sinnvolle Freizeitgestaltung heisst die Devise. So trainiert und betreut etwa der FC Hitzkirch fünfzehn Jugendmannschaften mit rund 250 jugendlichen Fussballspielern! Der STV Hitzkirch macht seinen rund 550 Mitgliedern dreizehn verschiedene Angebote, von Aerobic bis Volleyball.

Bunte traditionelle Bräuche

Auch vielerlei Bräuche wie Sternsingen, Fasnachtsfeuer, Umritte oder Sommerfeste werden in den Ortsteilen alljährlich durchgeführt und sind Anlässe zur Pflege des Zusammenhalts. Auch diese wirken seit jeher über die jeweiligen Ortsteilgrenzen hinaus. Einen besonders stimmungsvollen Akzent könnte in Zukunft die Kultur rund um den Wein abgeben. Natürlich ist im Seetal des Rebensaftes auch der Humor heimisch. Beispiel: Am Aschermittwoch weint eine ganz in Schwarz gekleidete Trauergemeinde in einer makaber lustigen Prozession wahre Tränenbäche über das Hinscheiden der närrischen Tage.

Kultur und Brauchtum
Kultur und Brauchtum im Hitzkirchertal
 

Politische Kultur und Visionen



Die Hitzkircher haben in der Vergangenheit hinter dem Gemeinderat gestanden und dessen Planungsvorhaben zugestimmt. Die Kritik war in der Regel konstruktiv, den politisch Verantwortlichen manchmal sogar zu wenig kritisch. Ideen aus der Bevölkerung versuchte man umzusetzen. Ein Beispiel: Schüler wünschten sich eine Skater-Arena, was als Idee offen aufgenommen wurde. Manche Projekte scheiterten allerdings an Geldmangel, so etwa der Ausbau der Alten Schmitte in Richensee oder die Errichtung eines Pfahlbauerdorfs am Baldeggerseeufer. Im neuen Hitzkirch rauchen nun die Köpfe weiterhin – denn die Kultur bedarf zweifellos einer Neudefinition. Gewiss werden im neuen Vereinshaus auch so kühne Träume besprochen werden wie: Der sehr archaischeMegalithturm in Richensee, früher schon mit einem Holzaufbau versehen, soll zu einem Gourmetrestaurant in luftiger Höhe ausgebaut werden.

 
 

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