, ab 11:00 Uhr
Eine Reise ins Herz der Romantik Die amtierende Nationalrätin und Profimusikerin interpretiert mit feuriger Virtuosität Werke von Schumann & Brahms. Am Piano wird sie vom mit grosser Sensibilität spielenden Franzosen Jean-Nicolas Diatkine begleitet.
Robert Schumann (1810 - 1856)
Fantasiestücke op. 73
Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch und mit Feuer
Fünf Stücke im Volkston op. 102
Mit Humor
Langsam
Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen
Nicht zu rasch
Stark und markiert
Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38
Allegro non troppo
Allegretto quasi Menuetto
Allegro
Zwischen Traum, Reinheit und Intensität: Schumann & Brahms
Dieses Programm entführt uns in die deutsche Romantik, wo Innerlichkeit und Leidenschaft in Werken von tiefer Aufrichtigkeit miteinander verwoben sind.
Mit den Fantasiestücken op. 73 präsentiert Robert Schumann drei poetische Miniaturen, die von inspirierter Freiheit zwischen Zärtlichkeit, Schwung und Träumerei geprägt sind. Die für Klarinette und Klavier komponierten Stücke finden in der Fassung für Violoncello eine warme und intime Ausdruckskraft.
In den 5 Stücke im Volkston lässt sich der Komponist von volkstümlichen Akzenten inspirieren, um Stücke von scheinbarer Einfachheit, aber unendlicher emotionaler Fülle zu schaffen: Diskreter Humor, Melancholie und Frische vermischen sich hier auf anmutige Weise.
Schließlich entfaltet die Sonate op. 38 von Johannes Brahms eine einzigartige architektonische Weite und emotionale Tiefe. Als Hommage an die Barockmeister, insbesondere Bach, verbindet sie intensive Lyrik mit einer dichten und anspruchsvollen Komposition, in der Cello und Klavier als gleichberechtigte Partner im Dialog stehen, getragen von derselben Leidenschaft.
Eine Reise ins Herz der Romantik, auf der jedes Stück eine Facette der für Schumann und Brahms so typischen Suche nach dem Absoluten offenbart: Intimität, Spontaneität und Größe.
Estelle Revaz, Cello: Mit einer Leidenschaft für Kammermusik tritt die im Wallis geborene Cellistin regelmässig in zahlreichen europäischen Ländern, Asiens und Südamerikas auf. Mit 10 Jahren zog sie nach Paris, wo sie am Conservatoire ausgebildet wurde. Später setzte sie ihre Studien an der Musikhochschule Köln fort. Im Nationalrat setzt sie sich unter anderem auch stark für die Belange von Kunstschaffenden ein.
Jean-Nicolas Diatkine, Piano: Der 1964 geborene, französische Pianist, begann sein Klavierstudium im Alter von 6 Jahren. Schon früh ermutigte man ihn dazu, Konzertpianist zu werden. Heute werden seine Aufnahmen regelmässig von der Musikkritik ausgezeichnet. Sein Spiel wird durch eine erstaunliche Energie zentriert – jedoch unsichtbar, ohne jede Zurschaustellung. Seit 1999 tour er als Solopianist durch viele Länder dieser Welt.
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