Der Gemeinderat hat im Jahr 2016 entschieden, eine gesamtheitliche Immobilienstrategie zu erarbeiten. Durch diese Gesamtschau der gemeindeeigenen Gebäude, Grundstücke, Plätze und Anlagen sowie den entsprechenden Bedürfnissen und Anforderungen soll eine ganzheitliche Planung ermöglicht werden. Aufgrund dieser Vorgabe ist die Immobilienstrategie entwickelt worden. Der Planungsbericht zeigt die kurz-, mittel- und langfristige Strategie über alle Gemeinde-Immobilien bezüglich Zustand, Nutzung, Bedarf sowie Finanzmitteln und dient dem Gemeinderat als Planungsinstrument und Entscheidungsgrundlage.

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Planungsbericht (Stand September 2025) [pdf, 1.8 MB]
Das Strategiepapier schafft eine langfristige und transparente Perspektive über alle Schulareale der Gemeinde. Hierzu zeigt sie auf, wo Handlungsbedarf besteht und mit welchen Bauprojekten die Qualität unserer Schule gesichert werden kann. Hier lang geht's zum Strategiepapier (hier klicken)
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Aufgrund von zusätzlichen Klassen am Schulstandort Hitzkirch per Schuljahr 2025/2026 war die Schule kurzfristig und im Hinblick auf die Umsetzung der Schulraumplanung langfristig auf ein Provisorium mit drei Klassenzimmern und Gruppenräumen angewiesen. Es wurde nun termingerecht per Sommer 2025 in Betrieb genommen
Mitte Dezember hat die Gemeinde die neue Mehrzweckhalle mit Dreifachturnhalle und Bühne feierlich eröffnet. Die Sportlektionen und Proben von Schulen und Vereinen können ab sofort stattfinden. Eine Einstellhalle mit 69 Parkplätzen steht der Öffentlichkeit auch zur Verfügung.
Das Strategiepapier sieht eine Aufstockung des Schulhauses Gerbi in Hitzkirch vor. Der Baukredit für die Aufstockung wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2025 genehmigt. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, das doppelstöckige Gebäude wird im Herbst 2026 fertiggestellt und bezogen.
Gestartet sind die Tagesstrukturen vor fünf Jahren mit fünf Kindern, derzeit werden an Spitzentagen fast 50 Primarschulkinder über den Mittag verpflegt. Aufgrund der steigenden Anmeldezahlen müssen sie dringend erweitert werden. Die geplante Aufstockung und Einhausung des bestehenden Containers Tagesstrukturen, wie ursprünglich geplant und durch die Stimmbevölkerung im Rahmen des Budgets im Dezember 2024 freigegeben, ist aus baurechtlichen und nachbarschaftlichen Aspekten nicht umsetzbar. Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten können nun Räumlichkeiten im Pfarreiheim in Hitzkirch zugemietet werden. Mittelfristig sollen die Tagesstrukturen im Ersatzneubau an der Ermenseerstrasse untergebracht werden.
Für die Feuerwehr Hitzkirch wird ein Ersatzneubau am bestehenden Standort an der Ermenseerstrasse geplant. Das neue Gebäude soll grösser dimensioniert werden und neben den Feuerwehranlagen auch Räumlichkeiten für die Musikschule sowie für die Tagesstrukturen aufnehmen. Diese sollen das heutige Containerprovisorium der Tagesstrukturen sowie die Räumlichkeiten der Musikschule an der Bahnhofstrasse ersetzen. Der Planungswettbewerb ist derzeit im Gang. Das Siegerprojekt soll im Herbst 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Über einen allfälligen Umsetzungskredit wird die Stimmbevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
Für den Schulstandort Gelfingen sind die Vorbereitungsarbeiten sowie die Mitwirkung der Bevölkerung für den Architekturwettbewerb abgeschlossen. Die Teams für den Wettbewerb sind bestimmt und der Start des Wettbewerbs ist eben erfolgt. Hier soll das Siegerprojekt gegen Ende 2026 der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Bei der Turnhalle Aargauerstrasse soll ein neues Primarschulhaus gebaut werden, wobei die Strategie den Erhalt des Sockelgeschosses mit den Werkräumen vorsieht. Entgegen diesem ursprünglichen Ziel muss nun auf den Erhalt des Sockelgeschosses verzichtet werden. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zeigen, dass eine Ertüchtigung mit unverhältnismässig hohem Aufwand verbunden wäre und erhebliche Risiken mit sich bringen würde. Diese neuen Erkenntnisse wirken sich wesentlich auf das geplante Vorgehen aus. Deshalb hat die Baukommission entschieden, hier ungeplant eine so genannte Zwischenevaluation durchzuführen. Dabei wird vor allem das weitere Vorgehen unter den neuen Rahmenbedingungen geprüft. Das führt bei diesem Projekt zu einer zeitlichen Verzögerung. Vor dem Start des Planungswettbewerbs ist auch hier ein öffentlicher Informations- und Mitwirkungsanlass vorgesehen, an welchem die Bevölkerung frühzeitig über die Bestellung und das weitere Vorgehen informiert wird.
Der Masterplan Freiraum (MAS) dient als langfristiges Steuerungsinstrument für die Entwicklung des Schulareals in Hitzkirch. Er dient als Richtplan, der eine langfristige Sicht garantiert. Da er als flexibler Rahmen und nicht als fixes Sofortprogramm konzipiert ist, können die einzelnen Etappen bedarfsgerecht mit den einzelnen Teilprojekten in den nächsten 20-25 Jahren umgesetzt werden.
Aufgrund des erheblichen Sanierungsbedarfs sieht der Planungsbericht Immobilienstrategie (Link) folgendes Vorgehen vor: Die Prüfung und Realisierung eines Ersatzneubaus durch Dritte im Baurecht unter Sicherung von Vereins- und Gesellschaftsräumlichkeiten und die gleichzeitige Prüfung einer Sanierung mit wirtschaftlich vertretbarer Raumvermietung. In der Zwischenzeit wurde nun das Vorgehen und die Projektorganisation festgelegt. Wichtig dabei ist eine aktive Einbindung der Sulzer Bevölkerung. Entsprechend wurde das Projektteam und ein so genannter Echoraum zusammengestellt.
Die Kirchgemeinde Hitzkirch ist auf die politische Gemeinde Hitzkirch zugegangen, um die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten des Pfarreiheims gemeinsam zu prüfen. Ziel ist es, die weiteren Schritte im Rahmen einer koordinierten und strategischen Zusammenarbeit beider Körperschaften zu klären. Aktuell befindet sich die Gemeinde im Austausch mit dem Kirchenrat. Ob und welche Auswirkungen die neue Ausgangslage um das Pfarreiheim auf die Schulraumstrategie und die laufenden Projekte hat, wird entsprechend analysiert.
Falls Sie Fragen haben, schicken Sie diese doch per E-Mail an immobilien@hitzkirch.ch. Wir werden diese schnellstmöglich beantworten.